Schlechte Gewohnheiten versperren Dir den Weg in die Freiheit

Du denkst du handelst und entscheidest frei? Du glaubst alles im Griff zu haben und lebst nach deinen eigenen Regeln? Und wäre es schlimm, wenn ich jetzt deine Illusion zerstören würde? Du trägst ein Monster in dir, das sich von deiner Lebensenergie und deiner Lebenszeit ernährt. Dieses Monster hast du selbst erschaffen.

Es lässt dich in dem Glauben, dass du deine Entscheidungen selbständig triffst. Aber in Wahrheit zwingt er dich zu bestimmten Handlungen, um zu überleben.

Das Monster wohnt in dir und wird immer mächtiger und größer. Du hilfst ihm sogar dabei und fütterst es ständig wie dein Haustier. Und es kommt noch schlimmer: Du bekommst davon gar nichts mit, alles läuft im Autopilot.

Wie kommt das Monster in dich?

Jetzt willst du sicher wissen, wie es den Weg zu dir gefunden hat und wie das passieren konnte?

Dein unersättliches Streben nach ständigem Glück, Harmonie und Erfolg haben dir dabei geholfen, es zu erschaffen. Dein Schönheitswahn, Perfektionismus und die falsche Vorstellung von dem, was dir gut tut, haben es zu dem gemacht, was es heute ist.

Dieses Monster ernährt sich von deinen schlechten Angewohnheiten!

Und so funktionieren schlechte Angewohnheiten

Sie erzeugen erst ein kurzes Glücksgefühl in dir, du nimmst es als bare Münze und gewöhnst dich daran. Danach konsumierst du es ständig und wirst abhängig, so dass du nicht mehr davon weg kommst.

Sie machen dich unglücklich und krank, sie zwingen dich das zu tun, was du gar nicht willst.

Die schlechten Angewohnheiten zerren an deiner Kraft, saugen deine Lebensfreude und rauben deine wertvolle Zeit. Du wirst unzufrieden und leer.

Mach’ aus dem Monster einen Freund

Gewohnheiten sind was gutes und bewahren dich vor Überforderung, in dem sie alltägliche Aufgaben und Prozesse automatisieren. Die Sache hat nur einen Haken: Der Autopilot in dir entscheidet nicht zwischen guter und schlechter Angewohnheit.

Wenn du aber erkennst, wie das Monster in dir arbeitet und seine miesen Tricks durchschaust, kannst du deine schlechte Angewohnheiten ablegen. Ja, du kannst sogar das Monster als dein Freund und Helfer gewinnen.

Ich gebe zu, der Weg dahin ist nicht ganz einfach, es ist aber zu schaffen. Du musst dich nach und nach von Negativem trennen, alte und schlechte Gewohnheiten loswerden und dein Herz öffnen.

So viel auf einmal sagst du?

Ja, es stimmt. Deshalb fällt es vielen auch so schwer, mit dem rauchen aufzuhören, abzunehmen, mehr Sport zu treiben oder mehr Zeit für sich zu nehmen.

Höchste Zeit also, deine schlechte Angewohnheiten abzulegen.

Wir müssen Gewohnheiten durchschauen, wenn wir sie und ihre Funktionsweise bewusst nutzen wollen, um unser Leben zu verändern. (Tim Schlunzig)

Schlechte Gewohnheiten lassen sich ablegen

1. Was hast du davon?

Auch für schlechte Angewohnheiten hast du einen Grund, denn sonst würdest du es nicht tun. Finde heraus, welchen Vorteil du von einer schlechten Angewohnheit hast!

2. Verständnis entwicklen

Nimm’ zur Kenntnis, dass deine schlechte Gewohnheit, dir eine Zeit lang gedient hat und du von ihr profitiert hast. Wenn du sie jetzt los werden willst, musst du sie ganz kurz einmal liebevoll festhalten. Es ist wie der Abschied von einem Weggefährten, ihr seid ein Stück des Weges gemeinsam gegangen und nun ist es Zeit, sich zu trennen und Abschied zu nehmen. Du brauchst sie jetzt nicht mehr.

3. Hab’ Mut, lass los und gehe neue Wege

Deine schlechte Angewohnheit hat dich bisher viel Kraft gekostet. Vielleicht hat sie dich auch an deine Grenzen gebracht. Du kannst jetzt diese Kraft, für einen neuen Weg nutzen, z.B. für eine und positive Gewohnheit, die dir Kraft gibt und dich weiterbringt.

4. Selbstliebe ist der Schlüssel zum Erfolg

Eine schlechte Gewohnheit kannst du nicht gleich beim ersten Versuch loswerden. Du brauchst in der Regel mehrere Anläufe. Sei nicht zu hart zu dir, arbeite nicht gegen dich und rede dir nicht ein, du wärst schwach oder unfähig. Sei geduldig mit dir, erlaube dir Rückschläge. Gib niemals auf und fange immer wieder von vorne an. Mit Selbstliebe geht es eben leichter und besser.

Geduld ist ein Baum dessen wurzeln sehr bitter, dessen Früchte aber sehr süß sind!(Persisches Sprichwort)


Zu diesem Beitrag hat mich das E-Book von Tim Schlenzig (myMonk) inspiriert. Er schreibt in seinem E-Book (es gibt übrigens auch als Hörbook), wie Gewohnheiten funktionieren, wie du die schlechte Gewohnheiten erkennst und dich davon befreist. Mehr über Tim’s Buch „12 Gewohnheiten, die Dein Leben verändern“ erfährst du hier.