Wir begegnen täglich Situationen, die uns in Stress versetzen: Bei der Arbeit, unsere Krisen, Beziehungen, Gesundheit, Finanzen usw. Stress kann unser Leben negativ beeinflussen und unerwünschte Folgen haben.

Was versetzt uns eigentlich in Stress und wie können wir damit umgehen?

Wir haben ein bestimmtes Bild von unserem Leben und versuchen täglich diesem gerecht zu werden. Wir tun alles, damit alles so wird, wie wir es uns vorstellen. Aber das Leben, folgt nicht unseren Wünschen. Die meisten Dinge sind außer unserer Kontrolle und der Alltag voller ungeplanten Ereignissen.

Aber so ist das Leben nun mal. Der Stress kommt nicht, weil das Leben „chaotisch“ ist, sondern weil wir wollen, dass es anders ist, als es ist. Kurzum:

Wir können den gegenwärtigen Moment nicht akzeptieren und wollen ihn ändern.

Das ist jedoch unmöglich. Der einzigste Weg ist, sich mit dem jetzigen Augenblick anzufreunden und ihn bedingungslos anzunehmen.

Hier ein Vorschlag:

Nehmen wir an, etwas läuft nicht so, wie du es gerne hättest. Der erste Schritt kann sein, den eignen Körper wahrzunehmen. Was passiert im Körper und wie fühlt er sich an? Sei einfach da und fühle es. Es ist kein Problem, Stress im Körper zu haben, es ist nur ein körperliches Gefühl. Du kannst die körperliche Empfindung beobachten, sei einfach da und fühle sie. Wenn du dabei bleibst, dann wirst du auch beobachten, wie deine Empfindung sich langsam beruhigen und wieder verschwinden.

Das ist ein Zustand der Offenheit, in dem wir jede Empfindung erkennen, wahrnehmen und beobachten. Begleite einfach das Schauspiel deiner Empfindungen in diesem Augenblick in deinem Körper.

Erkenne, wie erstaunlich es ist, jetzt am Leben zu sein, was für ein Geschenk es ist, zu sehen, zu hören, zu schmecken, einen Körper zu haben. Was für ein Privileg, was für eine Freude!