Einführung
Der Sprungbrett im Schwimmbad

Der Sprungbrett im Schwimmbad

Als Kind war es für mich total aufregend im Schwimmbad vom 10er Sprungbrett zu springen: Den Turm hoch zu klettern, das Warten vorne auf dem Brett, der Blick nach unten und der Moment der Entscheidung: "Ja, jetzt springe ich!". Ein richtiges Abenteuer. Leider tu' ich es jetzt viel zu selten.

Auch im Alltag haben wir es verlernt einfach zu springen. Wir verstecken uns lieber hinter unseren Sicherheiten. Ungewissheit, Aufregung und Überraschungen haben gar kein Platz mehr in unserem Leben. Dafür haben wir keine Zeit und keine Nerven! Schade!

Wir haben ein Leben aufgebaut, in dem wir selten springen. Lieber kriechen wir gelangweilt durchs Leben. Hauptsache es ist "sicher" und "bequem"!

So verlieren wir unseren Glanz.

Es könnte sich lohnen, sich mal in den Hintern zu treten und wieder den 10er Sprungturm hoch zu klettern. Ich weiß, es ist unsicher und aufregend, aber es macht uns wieder lebendig.

Lass' uns einige Entscheidungen im Alltag wieder in Sprünge verwandeln! Lass uns in die Ungewissheit springen und schauen, was passiert.

Autor

Barista

"Bitte einen Espresso" - Kurze, starke Wachmacher, die Täglich und frisch um 6.15 Uhr erscheinen. Sie entstehen währen meiner Fahrt auf meinem E-Bike zur Arbeit.

Kommentare anzeigen
nächster beitrag

Das Leben berühren

vorheriger Beitrag

Die Magie, alles als heilig zu sehen