Negativität und Jammern entstehen oft, weil wir uns in Stresssituationen befinden. Stressfallen gibt es genügend im Alltag. Egal wie achtsam wir sind, irgendwann tappen wir in eine solche Falle und ruck, zuck befinden wir uns in einer Negativspirale nach unten.

Deshalb ist es wichtig, dass wir im Alltag bewusst innehalten und unser Wohlbefinden checken.

Unser Atem ist nicht nur Lebensenergie, er ist auch der Indikator dafür, ob wir uns wohlfühlen oder nicht. Je ruhiger und tiefer unser Atem, umso entspannter sind wir im Alltag.

Schon bloße Beobachtung des Atems kann eine Verbesserung unserer Stimmung bewirken.

Nervosität und Entscheidungsschwäche haben oft ihre Ursache in einer flachen Atmung (Sauerstoffmangel).

Hier mein Tipp:

Wenn du dich in einer Stresssituation befindest, dann atme ein paar mal tief durch. Tiefes durchatmen bewirkt eine Ausdehnung der Lunge. Dadurch bekommt dein Herz den Impuls, dass es nicht schnell schlagen muss.

Folgende Übung kannst du überall machen, dazu brauchst du nur ein bis zwei Minuten Zeit:

Atme tief durch die Nase ein, halte kurz den Atem an, und atme durch den Mund oder Nase wieder aus. Achte darauf, das das Ausatmen etwas länger dauert, als das Einatmen. So versorgst du deinen Körper mit frischem Sauerstoff.

Wiederhole den Atemvorgang ein paar mal.

Diese Übung ist meine „Erste Hilfe“ im Alltag und sie funktioniert immer.

Übrigens, sie hilft auch gerade in Weihnachtszeit, wenn es mal wieder stressig zugeht.

Probiere es einfach aus.