Es gib in uns einen ständigen Ruf nach Entwicklung, wir spüren immer ein gewisses Kribbeln im Bauch, etwas tun zu wollen. Es ist bis zu einem bestimmten Grad auch wichtig und richtig, diesem Impuls nachzugehen.

Aber wenn das Kribbeln zu einem Zwang wird und wir dem Zwang ständig nachgeben, dann hat es mit dem Ruf der Entwicklung nichts mehr zu tun.

Den ungesunden Zwang erkennen wir daran, dass wir jede freie Minute mit diversen Aufgaben vollstopfen. Immer wenn wir Zeit übrig haben, dann fällt uns wieder etwas ein, was wir tun könnten.

Nimm dir Zeit fürs Nichtstun

Nimm dir einen ganzen Tag vor, wirklich nichts zu tun. Beobachte deine Gedanken und Körperempfindungen, sobald der Zwang hochkommt. Sei bewusst und achtsam und gib dem Zwang, etwas tun zu müssen, nicht nach. Versuche jeglichen „Ausreden“ und „Argumenten“ deines Verstandes zu widerstehen.

Diese kleine Übung hilft dir dabei zu lernen, dich besser zu entspannen und auch mal nichts zu tun. Am Anfang ist es sicher nicht einfach und es kostet dich etwas Mühe. Wenn du sie jedoch ein- bis zweimal im Monat oder jede Woche (z.B. sonntags) tust, dann wirst du eine erhebliche Verbesserung deiner Lebensqualität feststellen. Du kannst deine Gedanken und dein Verhalten beobachten und angemessen darauf reagieren.

Die Italiener sprechen von „Il dolce far niente - Das süße Nichtstun“. Wer mehr darüber erfahren möchte, kann diesen Blogbeitrag auf meinem Blog lesen:

l dolce far niente - Das süße Nichtstun