Wir beschäftigen uns mit Persönlichkeitsentwicklung, lesen Bücher darüber, weil wir mehr über uns selbst erfahren wollen. Wir sind nicht zufrieden mit unserem Leben oder wollen ein besserer Menschen sein.

OK, so weit so gut.

Der ständige Optimierungswunsch kann jedoch zu einer Sucht werden, der uns in Stress versetzt und noch mehr Unzufriedenheit schürt. Irgendwann landen wir in einer Negativespirale nach unten:

Alle andere schaffen es, nur ich nicht!

oder

Ich muss noch dieses Seminar besuchen oder dieses Buch lesen!

Oder

Ich brauche noch mehr Erfolg oder materielle Dinge und dann habe ich es geschafft!

Eine kraftvolle Erkenntnis ist:

Du bist JETZT gut genug, du hast JETZT mehr als genug, und du bist JETZT perfekt. Ganz egal, wo du stehst und was du hast.

Wie wirkt diese Aussagen auf dich? Kannst du sie bejahen? Oder spürst du einen Widerstand in dir?

Eine Sache, die ich in meinem Leben schmerzhaft gelernt habe, ist:

Wenn wir unseren Ist-Zustand radikal (ohne wenn und aber) akzeptieren, verändert sich alles.

Dann bist du nicht mehr der Sklave deines Selbstoptimierungswahns. Du verbringst nicht mehr so viel Zeit und Energie damit, dich ändern zu wollen. Du vergleichst dich nicht mehr mit anderen Menschen.

Nimm’ den ungesunden Druck, dich ständig optimieren zu wollen, raus.

Keine Sorge, dein Leben wird schon für deine Entwicklung sorgen und dir Gelegenheiten dafür geben.

Du hast bereits alles, was du brauchst, um glücklich zu sein, genau HIER und JETZT, während du diese Zeilen liest.


In eigener Sache:
Daniel Melle von MUT communications hat für seine Aktion „Melle fragt nach…“ vor Kurzem ein Interview mit mir geführt. Wir haben ganz entspannt über mein Leben, meine Flucht, meine Projekte und die Entstehung von „Bitte einen Espresso“ geplaudert. Hier geht's zum Interview.