Gute Vorsätze
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Gute Vorsätze

Am Ende eines Jahres nehmen wir uns vor, einige ungeliebte Angewohnheiten, störende Verhaltensweisen oder negative Gedanken loszuwerden. Dieses Bemühen, etwas loszuwerden, ist mehr hinderlich als nützlich. Es reicht die Sache klar zu sehen, sie in allen Aspekten zu erfassen und zu betrachten.

Es gibt in uns ein mysteriöses Etwas (du kannst es Gott oder Liebe nennen), es ist, wie Ken Wilber es ausdruckt, der evolutionäre Drang zur vollen Entfaltung unseres Potenzials: Immer wenn wir eine ungeliebte Angewohnheit, eine störende Verhaltensweise oder einen negativen Gedanken bewusst wahrnehmen, dann sorgt dieses mysteriöse Etwas dafür, dass wir in der richtigen Bahn bleiben. Dafür müssen wir nichts tun, ein Tun ist eher hinderlich. Es ist mehr ein Zulassen und ein Sich-Öffnen.

Im Grunde brauchen wir keine neue Vorsätze, die wir im Februar wieder vergessen haben. Wir müssen uns dem Leben so weit wie möglich öffnen und es in all seinen Facetten bedingungslos annehmen, damit Liebe durch uns fließen kann.

Ich wünsche dir ein gutes neues Jahr!