Immer wenn wir uns ohnmächtig und hilflos fühlen, fangen wir unbewusst an, die Umstände zu kritisieren und darüber zu jammern.

Es ist nichts dagegen einzuwenden, sachlich auf etwas, was schief läuft, hinzuweisen. Und es ist wichtig, gemeinsam nach einer Lösung zu suchen, die allen Beteiligten hilft und die Situation verbessert.

Jammern, kritisieren und alles durch den Kakao zu ziehen, ist destruktiv und nicht hilfreich. Ganz im Gegenteil:

Hier nährt das Jammern die Negativität, die diese Situation sowieso in sich trägt und verstärkt sie noch mal. Somit wird alles nur noch schlimmer.

Hier sind wir an einem Punkt angekommen, an dem Jammern, Klagen und Schwarzmalerei nicht mehr gefragt sind. Hier zählt nur noch eins: Handeln.

Anstatt zu jammern, sollten wir uns fragen:

Was kann ich praktisch tun, damit meine Handlung zur Verbesserung der Situation beiträgt. Und zwar so, dass alle Beteiligten etwas davon haben.

Ein Beispiel:
Wir ärgern uns über die Machenschaften von großen Konzernen. Wir kommentieren, liken und teilen kritische Beträge in sozialen Netzwerken und lassen uns bei jeder Gelegenheit über sie aus.

Auf der anderen Seite tun wir uns schwer, unseren Konsum zu reduzieren, unsere Angewohnheiten zu verändern oder gar auf etwas zu verzichten.

Wertvoller und konstruktiver wäre jedoch, wenn wir uns überlegen:

Wie kann ich mit meinem Verhalten eine gewünscht Veränderung unterstützen?

Manchmal scheint uns das Ziel zu weit und der Weg zu steinig zu sein. Gerade dann zählt jeder kleiner und unscheinbare Schritt.

Gib dein Bestes.
Handle und bringe dich ein.
Das ist dein Schritt und dein Beitrag.
Jammere nicht!