„Alles wird gut“: Ein Versprechen an dich selbst

Interview

Stefan Goedecke - Auto von "Alles wird gut"

Stefan Goedecke hat ein wunderschönes Buch voller großer und kleiner Wunder geschrieben. In seiner tief berührenden Geschichte nimmt er uns in wunderbar einfühlsamen Dialogen zwischen der kleinen Mia und ihrer Großmutter mit auf die Suche nach den Geheimnissen des Lebens. Ich möchte dir sein Alles wird gut Buch unbedingt ans Herz legen, da es auch mich sehr berührt und inspiriert hat – es trägt ein wenig das Herz der Möwe Jonathan in sich.

Ich habe hier mit dem Autor darüber sprechen können. Du kannst Stefans Buch exklusiv für meine Leser mit zwei wunderschönen Lesezeichen gratis bestellen oder hier bei Amazon: Alles wird gut - Eine liebevolle Erzählung über das ganz große Leben – Auszeit-Bestseller


Stefan, warum dürfen wir dem Leben vertrauen?

Weißt Du, Afschin - Das Leben hat uns bis hierhergeführt, hat uns zu dem Menschen geformt, der wir sind. Wir haben das gut gemacht. Das Leben hat das gut gemacht. Warum soll sich das jetzt ändern?

Das klingt schön…

Und genau das ist es auch. Nur manchmal können wir das nicht mehr richtig erkennen. Dann brauchen wir einen kleinen Stupser, um uns wieder daran zu erinnern. Der kann von außen kommen, doch noch schöner ist es doch, wenn wir in uns einen Ort kennen, eine Kraftquelle, die wir jederzeit und immer erreichen können und die uns wieder vertrauen lässt. Ich bin überzeugt, dass jeder Mensch diesen Ort in seinem Herzen trägt. Denn es sind unsere Erinnerungen, die uns davon erzählen, dass alles gut wird. Sie gehören zu uns und leuchten uns den Weg, wenn ihre Zeit gekommen ist. Wie kleine Sterne, die in unserem Herzen wohnen und anfangen zu strahlen, wenn alle anderen Lichter ausgegangen sind.

Dieser Satz steht so ähnlich in deinem Buch…

Ja, nur im Buch sage nicht ich es, sondern Mias Großmutter. Ich mag die Dialoge zwischen den beiden sehr und lese selbst gerne darin nach - Du weißt schon Afschin, wegen dem kleinen Stupser, den auch immer immer einmal brauche…

Worum geht es in deinem Buch, Stefan?

Es ist eine leise Erzählung, die die Menschen vielleicht deshalb so berührt, weil Teile davon so ganz sicher jeder von uns schon einmal gefühlt hat. Wir erleben gemeinsam mit der kleinen Heldin Mia und ihrer Großmutter das ganz große Leben in einem kleinen, kurzen Frühling. Für mich ist die Erzählung ein Gratis-Ticket für eine Reise zurück in meine Kindheit, in der die Worte „Alles wird gut“ noch so wunderbar selbstverständlich waren. Diese Geschichte kann der Ort sein, an dem du und ich sich wieder daran erinnern können. Das wünsche ich mir für jeden, der diese Geschichte liest.

„Alles wird gut“ ist also ein Versprechen an deine Leser*innen?

Viele von uns haben auf der Reise durch ihr Leben vergessen zu glauben: An sich selbst, an die Kraft, die uns innewohnt. An das Leben, dem wir alle vertrauen dürfen. Dabei finde ich es einfach passend, dass dieser gemeinsame Weg in meinem Buch mit den drei einfachen Worten beginnt: "Alles wird gut“. Diese Worte sind vor allem ein Versprechen und eine Einladung an sich selbst, dem Leben zu vertrauen. Und dieses Vertrauen, diese Zuversicht wünsche ich jedem Menschen, nicht nur denen, die mein Buch lesen werden. Aber vielleicht hilft meine Geschichte ihnen dabei, sich wieder daran zu erinnern. Das wäre sehr schön.

Sag mir doch bitte noch ganz kurz, was es mit der kleinen Kirsche in deinem Buch auf sich hat…

Oh, es gibt nicht nur eine Kirsche, es gibt ganz viele Kirschen in der Geschichte, wenngleich eine davon eine ganz besondere Rolle in der Geschichte spielt. Für mich ist diese Frucht ein perfektes Gleichnis für ein ganzes Leben, das zwar in nur wenigen Wochen an uns vorüberzieht, doch von dem mit dem Baum auch immer ein Stück hierbleibt. Der Baum ist ein Bindeglied zwischen den Welten und sorgt dafür, dass nichts wirklich ganz geht. Diesen Gedanken mag ich sehr: Nichts geht wirklich ganz. Er ist so voller Hoffnung! Ganz nebenbei liebe ich Kirschen, nasche sehr gerne davon und backe manchmal auch den leckeren Kirschkuchen meiner Oma nach, wenn die Zeit dafür gekommen ist.

Was wünschst du dir für dein Buch, Stefan?

Natürlich wünsche ich mir, Afschin, dass es seine Leser findet. Vor allem den Menschen, die noch auf der Suche nach ihrem ganz persönlichen „Alles wird gut“ sind, hilft mein Buch vielleicht, sich wieder an die Kraft in sich selbst und das Vertrauen in das eigene Leben zu erinnern. Das würde mich sehr freuen.

Mein Lieblingszitat aus dem Buch:

„Immer, wenn du mich brauchst, schließe deine Augen und suche in deinem Herzen nach mir. Dort wirst du mich finden.“

Über Stefan Goedecke:
Mit seinen Artikeln, Kursen und Auszeit Briefen hat Stefan schon hunderttausende Menschen im Herzen berührt. Er ist Verleger und Autor aus Leidenschaft, lebt und arbeitet in Leipzig.