Die kollektive Tendenz der Medien besteht darin, die negativen Nachrichten überzubewerten. So werden wir täglich mit destruktiven und dramatischen Nachrichten bombardiert. Diese Themen werden auch zu unseren Small-Talk-Themen im Alltag.

Die Medien können mit einer einfachen Methode unsere Aufmerksamkeit fesseln: Mit Nachrichten über Kriege, Katastrophen und Kriminalität. In einem Wort: Mit Negativität!

Zu diesem Geschäft gehören auch du und ich. Wir füttern ebenfalls das System, in dem wir solche Nachrichten lesen und verbreiten.

Die Wahrheit, die wir durch die Medien erfahren, ist sehr einseitig und total verzerrt. Sie beeinflussen stark unsere Wahrnehmung sowie Entscheidungen und Handlungen.

Höchste Zeit sich bewusst zu machen, was wir sehen, hören und lesen wollen.

Hier mein Vorschlag:

Wir können gut auf negative Nachrichten verzichten oder zumindest sie bewusst selektieren. Informieren ist ok, aber wir müssen nicht in Nachrichten baden.

Beobachte und optimiere deinen Medienkonsum. Wenn du dich für ein bestimmtes Thema interessierest, ist es sinnvoll sorgfältig zu recherchieren und für andere Meinungen offen zu sein. So kannst du am besten reflektieren.

Es gibt auf der Welt nicht nur Mord und Todschlag. Es gibt auch positives zu berichten. Neben Probleme und Konflikte gibt es auch Lösungen und Innovationen.

Das Leben ist schön und voller Wunder. Wir können täglich entscheiden, ob wir uns auf Angst und Jammern fokussieren wollen oder auf die Liebe zur Wahrheit.

Wir entscheiden.