Es scheint so, als wären wir dafür trainiert , nur das Schwierige und Negative zu sehen. Das fällt uns irgendwie leicht und zieht unsere Aufmerksamkeit wie ein Magnet auf sich.

Es fällt uns ebenfalls leichter zu jammern und über andere zu lästern, als konstruktiv zu diskutieren oder andere Menschen zu loben.

Unsere Aufmerksamkeit auf das Schöne zu lenken, ist dagegen oft eine Herausforderung. Und wenn wir es einmal geschafft haben, unsere Aufmerksamkeit auf das Positive zu richten, fallen wir schnell wieder in das alte Muster zurück.

Wir sehen das, worauf wir unsere Aufmerksamkeit richten.

Das ist jedoch eine alte Programmierung, die sich zu einer negativen Gewohnheit manifestiert hat. Die gute Nachricht ist, dass wir sie wieder „umprogrammieren“ können. Es ist sicher nicht einfach, aber es lohnt sich, seine Aufmerksamkeit wieder für das Schöne und Positive zu trainieren.

Das Glücksempfinden ist unabhängiger von den realen Gegebenheiten, als angenommen.

Es ist in erster Linie abhängig von der Sicht, die wir auf die Dinge haben. Von unserer eigenen Bewertung der Situation.

Richten wir unsere Aufmerksamkeit auf unangenehme Situationen, beginnen sie uns größer zu erscheinen, als sie es wirklich sind. Wir entwickeln dann Ängste und haben völlig verzerrte und falsche Vorstellungen von ihnen. Die Folgen sind, dass wir aus kleinen Situationen große Probleme basteln.

Wenn wir jedoch die angenehme Situationen und Empfindungen anleuchten, wird unser Leben sich entsprechend positiv entwickeln.

Die Ereignisse des Lebens kommen auf uns zu und wir haben auf vieles keinen Einfluss. Wichtig ist dabei, wie wir sie wahrnehmen und auf sie reagieren.

Wir können mit unserer Aufmerksamkeit, wie ein Scheinwerfer das Schöne und Gute in jeder Situation anleuchten und aus ihnen Kraft schöpfen.