Der Frühling ist ein schönes Beispiel für Neuanfang. Die Natur lässt das Alte hinter sich und blüht im neuen Gewand wieder.

Auch wir haben die Möglichkeit, uns von Illusionen, negativen Gedanken, alten Gewohnheiten und negativen Menschen, die uns nicht gut tun, zu trennen.

Wir müssen auch immer wieder den Mut haben einen inneren „Großputz“ zu machen.

In unserem Leben gibt es immer wieder die Aufräum- und Ausmistphasen. Sie beziehen sich nicht nur auf unseren Keller, unaufgeräumten Schreibtisch oder überfüllte Garage, sondern auf unsere Gefühle, Gedanken und auf die Dinge, die sich im Laufe der Zeit in unserem Inneren angesammelt haben. Auch sie sind eine Last, die wir ablegen können und müssen.

Wir sollten uns deshalb immer wieder die Frage stellen:

Was behalte ich und von was löse ich mich?

Diese Frage ist sehr spannend. Die Antwort sagt viel weniger über "dasjenige" aus, als vielmehr über uns selbst und über unsere Entwicklung. Von dem einen können wir uns lösen, am anderen halten wir uns noch fest. Und da und dort könnte man es ja vielleicht noch einmal probieren.

Was behalte ich und von was löse ich mich?

Das ist eine Inventur im persönlichen Leben und beides ist sehr wichtig ist:
Ich kann nicht alles auf Dauer behalten, dann wird es zu einer schweren Last, die mich irgendwann erdrücken wird. Aber ich kann auch nicht alles sofort entsorgen und wegwerfen - das führt zu einer Bindungslosigkeit.

Was behalte ich und von was löse ich mich?

Spannend sind bei dieser Frage, dass wir die Impulse in uns wahrnehmen, die uns genau sagen, was wir behalten und von was wir uns trennen sollen.

Und wenn wir ehrlich zu uns selbst sind, kennen wir immer die Antworten.